Was hat Marketing mit dem Lockdown in den Kreisen Warendorf und Gütersloh zu tun?

Wie heute bekannt gegeben wurde, wurde über die Landkreise Warendorf und Gütersloh ein Lockdown mit neuerlichen Einschränkungen für die betroffene Bevölkerung verhängt. Die Schuld daran trägt mutmaßlich, aber doch recht offensichtlich, eine einzige Unternehmensgruppe – die Tönnies Holding ApS & Co.KG.

Was hat das mit Marketing und Kommunikation zu tun? Ein früherer Blog-Beitrag von mir lautete:

„Muss ein Unternehmen eigentlich aktiv Kommunikation betreiben?“

Dabei wurde z. B. die These aufgestellt, dass „jedes Unternehmen kommuniziert – egal ob es will oder nicht“. Und genau darum geht es. Das Unternehmen Tönnies kommuniziert gerade aus vollen Rohren – ob es will oder nicht. Jeder nimmt das Unternehmen wahr und jeder macht sich sein eigenes Bild. Die Medienaufmerksamkeit, die das Unternehmen gerade hat, wäre mit Geld gar nicht zu bezahlen, wenn das Thema doch nur positiv wäre! Natürlich wird ein Unternehmen wie Tönnies Kommunikationsprofis an der Seite haben, doch selbst denen gelingt es derzeit offensichtlich nicht, gegen die negative Berichterstattung anzukämpfen. Das ist in so einem massiven Fall auch sehr schwer.

Dabei sind es nicht nur die Medien. In den Betroffenen Landkreisen leben rund 650.000 Menschen, die von den Lockdown-Maßnahmen betroffen sein werden. Die werden in Zukunft nicht mehr gut auf das Unternehmen in der Nachbarschaft zu sprechen sein. Ein klarer Nachteil, wenn es zum Beispiel um die Gewinnung von qualifizierten Fachkräfte geht, was immer schwieriger wird.

Natürlich handelt es sich hier um ein sehr extremes Beispiel, aber dadurch wird auch mehr als deutlich, dass jedes Unternehmen dringend dafür sorgen sollte, dass es seine Kommunikation in der eigenen Hand hat. Das Bild nach außen sollte durchweg positiv sein und in guten Zeiten sollte auch viel Gutes berichtet werden. Und es gibt in jedem Unternehmen viel Gutes, man muss es nur ins richtige Format fassen. Wenn die grundsätzliche Meinung über ein Unternehmen in der Öffentlichkeit ehrlich positiv ist, kann man die ein oder andere negative Berichterstattung viel besser verarbeiten und es hilft außerdem im Kampf um die besten Arbeitskräfte und auch bei Behörden- oder Bankangelegenheiten.

Deshalb sollte jedes Unternehmen die aktive Kommunikation sehr ernst nehmen!

Keine Prämien für Verbrennungsmotoren – was bedeutet das für die Automobilindustrie

Nun ist es also raus – im Konjunkturpaket der Bundesregierung wird es keine Prämien für die Anschaffung neuer Autos mit Verbrennungsmotor geben. Es wäre gesellschaftlich wohl auch schwer vermittelbar gewesen, wenn es diese Prämien gegeben hätte.

Was bedeutet das jetzt für die Automobilindustrie? Und diese Frage müssen sich besonders die vielen Zulieferer der Hersteller stellen. Die Hersteller hatten den Transformationsprozess ja schon begonnen und sich in weiten Teilen zu alternativen Antriebstechniken bekannt. 

Durch die Entscheidung der Bundesregierung muss man allerdings befürchten, dass sich der Prozess jetzt beschleunigen wird und gerade für viele Zulieferer wird das Tempo zum Problem werden.

Lesen Sie dazu den Beitrag von Anfang 2020, der sich schon einmal mit dem Thema beschäftigt hatte und seinerzeit schon klarstellte, dass alles sehr schnell passieren muss.

Produktmanagement – nur was für große Unternehmen?

Es ist immer wieder verwunderlich, wie viele Unternehmen entweder gar kein Produktmanagement betreiben oder wie viele Produktmanager sich ausschließlich mit Produktionsthemen beschäftigen. Dabei liegt der Sinn eines Produktmanagements in erster Linie darin, dass ein Unternehmen die Produkte entwickelt und fertigt, die der Markt auch tatsächlich braucht. Außerdem sollte das Produktmanagement ständig auf der Suche nach neuen Märkten sein.

Die Aufgabe ist also viel mehr im Marketing angesiedelt als in der Produktion. Die Analyse von Märkten einschließlich deren Potentiale, die Ermittlung von relevanten Zielgruppen und die Erhebung der genauen Produktanforderungen der Zielgruppen sollten die wichtigsten Aufgaben eines Produktmanagers sein. Macht er diese Aufgaben gut, sichert das dem Unternehmen die Wettbewerbsfähigkeit und spart Kosten für eventuelle Fehlentwicklungen.

Gerade in einer Zeit, in der sich zahlreiche Märkte stark verändern, wie zum Beispiel die Automobilindustrie, wird ein marktorientiertes Produktmanagement immer wichtiger. Es wird immer mehr zum entscheidenden Faktor, ob ein Unternehmen anstehende Markttransformationen überstehen wird oder nicht.

Wer also schon ein Produktmanagement hat, sollte dieses dringend auf die Marktorientierung ausrichten. Das lässt sich durch Schulungs- und Coachingmaßnahmen, die übrigens durch Bildungsschecks gefördert werden können, bewerkstelligen. Experten dazu findet man auf dem Freelancer-Markt.

Freelancer können auch die Aufgabe eines marktorientieren Produktmanagers freiberuflich übernehmen und Entscheidungsgrundlagen für neue Produkte professionell vorbereiten.

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Corona – ein Virus legt die Wirtschaft lahm

Damit hätte sicherlich niemand gerechnet. Virenausbrüche mit Epidemie-Charakter kannte man bisher nur aus Afrika oder Asien. Das es tatsächlich mal zu einer weltweiten Pandemie kommen könnte, hatte doch niemand auf dem Schirm. Jetzt ist es aber passiert und niemand weiß, wo es uns hinführen wird.

Eines ist allerdings sicher – das ungebremste Wirtschaftswachstum der letzten Jahre ist erst einmal gestoppt. Es ist auch zu befürchten, dass einige Unternehmen, die aufgrund mangelnder Wettbewerbsfähigkeit sowieso schon am Rande der Existenz standen, vom Markt verschwinden werden. Vielleicht wird es sogar das ein oder andere eigentlich gesunde Unternehmen erwischen, je nachdem wie lange der Lockdown dauert.

Wollen wir mal nicht zu viel spekulieren und allen wünschen, dass sie mit einem blauen Auge aus der Sache herauskommen.

Marke? – braucht man das überhaupt, wenn man nur Geschäftskunden hat?

Im Consumer-Markt wird wohl niemand die Macht starker Marken bestreiten. Mit einer starken Marke kann man einem übelschmeckenden Zuckergetränk aus Asien „Flügel verleihen“, ein nach einem Einheitsrezept gebrauten Gerstengetränk zum „König der Biere“ machen oder bunte Zuckerlinsen „nicht in der Hand sondern im Mund schmelzen lassen“. Sie merken schon, alleine durch die Werbeslogans wissen Sie wahrscheinlich in allen drei Fällen, um welche Produkte es sich handelt, ohne dass es genannt wird. Also keine Frage – Marken funktionieren.

Aber welche Relevanz haben Marken eigentlich im Geschäftskundenbereich? Hier werden die Kaufentscheidungen ja nicht aufgrund von emotionalen Motiven, sondern durch Profis aufgrund von harten Fakten getroffen. Wirklich?

Natürlich spielen Fakten wie technische Eigenschaften, Verfügbarkeit und insbesondere der Preis die wichtigste Rolle bei professionellen Kaufentscheidungen. Geht man aber davon aus, dass sich B2B-Produkte bestmöglich an den Anforderungen des Marktes und der Kunden orientieren, kann man davon ausgehen, dass diese Fakten in den meisten Fällen sehr ähnlich sein werden.

Und wie entscheiden professionelle Entscheider dann? Sind es dann nicht doch wieder emotionale Faktoren, die die Entscheidung in die eine oder andere Richtung ausschlagen lassen?  Solche Faktoren können z. B. der sympathischere Vertriebskontakt, die schönere Website, der besser Service rund ums Produkt oder das größere Vertrauen ins Unternehmen sein, das sich aus vielen „weichen“ Faktoren zusammensetzt. Alle diese Faktoren sind Elemente einer Marke.

Also spielt die Marke auch im Geschäftskundenbereich eine wichtige Rolle. Allerdings muss man zum Glück damit keine breite Öffentlichkeit erreichen – denn der Aufbau einer Consumer-Marke kostet wirklich viel Geld. Eine gute B2B-Marke muss jedoch nur auf die Bedürfnisse der relevanten Zielgruppen abgestimmt sein und diesen ein positives Gefühl vermitteln. Das kann man durch die Optimierung einiger Faktoren wie z. B. das äußere Erscheinungsbild, Schulung und Coaching der Mitarbeiter die Kundenkontakt haben, Darstellung von Referenzen oder einer professionellen Kommunikation erreichen.

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Muss ein Unternehmen eigentlich aktiv Kommunikation betreiben?

Das ist so eine Sache mit der Unternehmenskommunikation. Denn jedes Unternehmen kommuniziert – egal ob es will oder nicht. Warum? Nun – ein dreckiges Firmengebäude, ein unaufgeräumter Firmenhof, unfreundliche Mitarbeiter, eine schlecht gepflegte Website, fehlende positive Neuigkeiten, negative Social-Media Kommentare oder gar negative Presse über die Firma etc. – das alles ist Kommunikation, denn es wird von der Öffentlichkeit wahrgenommen, die sich aufgrund dieser Fakten ihr eigenes Bild macht.

Ein negatives Bild ist natürlich nicht hilfreich – weder bei der Kundenakquise noch bei der Mitarbeitersuche. Auch für die Kapitalbeschaffung und Verhandlungen mit Behörden ist ein negatives Image nur störend.

Also ist die Frage nicht, „muss man eigentlich aktive Kommunikation betreiben“, sondern „wie kommuniziere ich so, dass ein positives Bild vom Unternehmen entsteht“. Je größer die Herausforderungen im Markt werden, umso wichtiger wird die Kommunikation.

Dabei ist professionelle Kommunikation nicht so einfach, denn man muss sich stets in die verschiedenen Empfänger der Botschaften hineinversetzen und die Medien so nutzen, dass sie die Meldungen optimal verteilen. Das ist eine Aufgabe für Experten, die zum einen bei der Entwicklung der richtigen Strategien aber auch bei der Erstellung der entsprechenden Beiträge behilflich sind.

Sicherlich ist es nicht für jedes Unternehmen möglich, die Stelle eines Kommunikationsexperten fest einzurichten, die Leistung wird allerdings auch auf dem Freelancer-Markt angeboten. Wie auch immer, jedes Unternehmen sollte die Kommunikation fest in seiner Unternehmensstrategie verankern, denn das hilft enorm dabei, im Markt erfolgreich zu bestehen.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema Unternehmenskommunikation!

Ein Schlüsselmarkt ändert sich komplett – und zwar sehr schnell

„Der Januar 2020 markiert einen Wendepunkt für die Automobilindustrie. Mit dem Wechsel auf den Elektroantrieb beginnt eine fundamentale Transformation der Wertschöpfungskette“, zitiert das Handelsblatt in seiner Ausgabe vom 02.01.2020 Arndt Ellinghorst, Automobilanalyst beim Investmenthaus Evercore ISI in London.

Von den Automobilherstellern hören wir, dass sie die Transformation schnell vorantreiben wollen, aber was machen die Zulieferer? Das sind oft mittelständische Betriebe, die zwar technisch hochspezialisiert sind, aber haben sie die Kraft und insbesondere die Manpower, um sich schnell auf andere Marktgegebenheiten einzustellen?

Viele wohl eher nicht, denn sie waren die letzten Jahre darauf fokussiert, die Vorgaben der Automobilhersteller bestmöglich zu erfüllen und dabei die Kosten immer weiter zu senken, damit sie auch die nächste Preisrunde überstehen können.

Solche Unternehmen tun gut daran, sich Unterstützung zu besorgen. Bei der Erstellung von Marktanalysen und Entwicklung neuer Marktstrategien bieten sich freiberufliche Berater besonders an, denn sie bringen gleich mehrere Vorteile mit. Zum einen sind sie nicht betriebsblind und können Erfahrungen von anderen Kunden aus anderen Branchen in Ihre Leistungen einbringen. Zum anderen verfügen sie aber auch über Wissen bezgl. Förderprogramme der Länder, des Bundes oder der Europäischen Union. Für Transformationsprojekte gibt es nämlich zahlreiche Förderungen, die dafür sorgen, dass man die notwendigen Prozesse auch finanziell stemmen kann.

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