Keine Prämien für Verbrennungsmotoren – was bedeutet das für die Automobilindustrie

Nun ist es also raus – im Konjunkturpaket der Bundesregierung wird es keine Prämien für die Anschaffung neuer Autos mit Verbrennungsmotor geben. Es wäre gesellschaftlich wohl auch schwer vermittelbar gewesen, wenn es diese Prämien gegeben hätte.

Was bedeutet das jetzt für die Automobilindustrie? Und diese Frage müssen sich besonders die vielen Zulieferer der Hersteller stellen. Die Hersteller hatten den Transformationsprozess ja schon begonnen und sich in weiten Teilen zu alternativen Antriebstechniken bekannt. 

Durch die Entscheidung der Bundesregierung muss man allerdings befürchten, dass sich der Prozess jetzt beschleunigen wird und gerade für viele Zulieferer wird das Tempo zum Problem werden.

Lesen Sie dazu den Beitrag von Anfang 2020, der sich schon einmal mit dem Thema beschäftigt hatte und seinerzeit schon klarstellte, dass alles sehr schnell passieren muss.

Produktmanagement – nur was für große Unternehmen?

Es ist immer wieder verwunderlich, wie viele Unternehmen entweder gar kein Produktmanagement betreiben oder wie viele Produktmanager sich ausschließlich mit Produktionsthemen beschäftigen. Dabei liegt der Sinn eines Produktmanagements in erster Linie darin, dass ein Unternehmen die Produkte entwickelt und fertigt, die der Markt auch tatsächlich braucht. Außerdem sollte das Produktmanagement ständig auf der Suche nach neuen Märkten sein.

Die Aufgabe ist also viel mehr im Marketing angesiedelt als in der Produktion. Die Analyse von Märkten einschließlich deren Potentiale, die Ermittlung von relevanten Zielgruppen und die Erhebung der genauen Produktanforderungen der Zielgruppen sollten die wichtigsten Aufgaben eines Produktmanagers sein. Macht er diese Aufgaben gut, sichert das dem Unternehmen die Wettbewerbsfähigkeit und spart Kosten für eventuelle Fehlentwicklungen.

Gerade in einer Zeit, in der sich zahlreiche Märkte stark verändern, wie zum Beispiel die Automobilindustrie, wird ein marktorientiertes Produktmanagement immer wichtiger. Es wird immer mehr zum entscheidenden Faktor, ob ein Unternehmen anstehende Markttransformationen überstehen wird oder nicht.

Wer also schon ein Produktmanagement hat, sollte dieses dringend auf die Marktorientierung ausrichten. Das lässt sich durch Schulungs- und Coachingmaßnahmen, die übrigens durch Bildungsschecks gefördert werden können, bewerkstelligen. Experten dazu findet man auf dem Freelancer-Markt.

Freelancer können auch die Aufgabe eines marktorientieren Produktmanagers freiberuflich übernehmen und Entscheidungsgrundlagen für neue Produkte professionell vorbereiten.

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Ein Schlüsselmarkt ändert sich komplett – und zwar sehr schnell

„Der Januar 2020 markiert einen Wendepunkt für die Automobilindustrie. Mit dem Wechsel auf den Elektroantrieb beginnt eine fundamentale Transformation der Wertschöpfungskette“, zitiert das Handelsblatt in seiner Ausgabe vom 02.01.2020 Arndt Ellinghorst, Automobilanalyst beim Investmenthaus Evercore ISI in London.

Von den Automobilherstellern hören wir, dass sie die Transformation schnell vorantreiben wollen, aber was machen die Zulieferer? Das sind oft mittelständische Betriebe, die zwar technisch hochspezialisiert sind, aber haben sie die Kraft und insbesondere die Manpower, um sich schnell auf andere Marktgegebenheiten einzustellen?

Viele wohl eher nicht, denn sie waren die letzten Jahre darauf fokussiert, die Vorgaben der Automobilhersteller bestmöglich zu erfüllen und dabei die Kosten immer weiter zu senken, damit sie auch die nächste Preisrunde überstehen können.

Solche Unternehmen tun gut daran, sich Unterstützung zu besorgen. Bei der Erstellung von Marktanalysen und Entwicklung neuer Marktstrategien bieten sich freiberufliche Berater besonders an, denn sie bringen gleich mehrere Vorteile mit. Zum einen sind sie nicht betriebsblind und können Erfahrungen von anderen Kunden aus anderen Branchen in Ihre Leistungen einbringen. Zum anderen verfügen sie aber auch über Wissen bezgl. Förderprogramme der Länder, des Bundes oder der Europäischen Union. Für Transformationsprojekte gibt es nämlich zahlreiche Förderungen, die dafür sorgen, dass man die notwendigen Prozesse auch finanziell stemmen kann.

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